Spickzettel

Manchmal ist die Welt ja so gemein und es hilft einfach gar nichts mehr. Entweder weil man es verschlafen hat, rechtzeitig zu lernen oder weil etwas wirklich nicht in den Kopf will. Hier gibt es oft nur eine Lösung: Spickzettel. Dazu findet Ihr Tipps und Tricks, wie man es anstellt, wenn man nicht erwischt werden will.

Top 10 Spickzettel

Spicken in der Abiturprüfung ist wegen den möglichen Folgen im allgemeinen nicht zu empfehlen. Für alle mißlungenen Versuche keine Gewähr.

  • Die sichere Methode: Anzuwenden bei längeren Arbeiten, bei denen man auf die Toilette darf. Spickzettel mit allen wichtigen Informationen schreiben und am besten ins Portemonnaie stecken (Hosentasche hat den Nachteil, daß er rausfallen kann). Auf der Toilette können die Informationen nun in Ruhe gelesen werden.


  • Die heiße Methode nur für Mädchen: Minirock anziehen, Spickzettel darunter aufs Bein kleben oder schreiben und bei Bedarf nachschauen. Selbst wenn der Lehrer es bemerkt, wird er sich nicht trauen nachzuschauen. Für Jungen gibt es die entschärfte Variante, bei der der Spickzettel unter sonstigen Kleidungsstücken (Ärmel) versteckt ist. Diese ist allerdings nicht ganz so sicher.


  • Die kleinkarierte Methode: Alles klein ausdrucken (Schriftgröße 4). So passen die wichtigsten Informationen auf einen kleinen Zettel. Gut geeignet z.B. für Geschichtsklausuren ist es auch, einzelne Seiten aus dem Buch (hier besonders geeignet: dtv-Lexikon zur Geschichte mit komprimierten Daten) zu kopieren.


  • Die kurze Methode: Auf Bleistifte und Ähnliches lassen sich kurze Informationen (z.B. einzelne Formeln) schreiben, die dann nur mit Mühe aus der Ferne entdeckt werden können. Lasst euch trotzdem nicht erwischen.


  • Die Doppelwirkungs-Methode: Man nehme eine Tafel Schokolade und ritze einfach alles mit einem Zirkel in die Rückseite ein (das geht am besten mit Kinderschokolade). Wenn der Lehrer kommt: einfach aufessen! Schokolade hat außerdem auch den Vorteil der Nervenberuhigung.


  • Die Foliendrucker-Methode: Man bedrucke eine Folie, am besten mit einem Laserdrucker, da diese Folien wärmeresistent sein sollten und lege/klebe diese Folie in der Schule auf den Heizkörper. Ein Blick hier und da sollte nicht auffallen.


  • Die Flaschenetikett-Methode: Spicker in Form eines Flaschenetiketts drucken und auf eine Wasserflasche kleben. Diese auf Euren Tisch stellen und wenn der Lehrer kommt: trinken (dann fällt es nicht auf)! Wenn Ihr perfekt seid, scannt Ihr ein Original-Ettikett ein und schreibt bei den "Inhalten" (wo Calcium und so steht) Eure Infos rein.


  • Die Englisch-Deutsch-Methode: Anzuwenden in Englischklausuren, bei denen ein Wörterbuch benutzt werden darf: Man nimmt einfach den Buchumschlag des Wörterbuches (z.B. Oxford Advanced) und legt diesen um ein zweisprachiges Wörterbuch des gleichen Formats. Riskant, aber wirksam!


  • Die Lineal-Methode: Man nehme ein Holzlineal und beschreibe die Rückseite mit dem notwendigen Wissen. Bei Bedarf ab und an umdrehen.


  • Die klassischen Stellen: Dürften zwar inzwischen überall bekannt sein, funktionieren aber meistens immer noch gut: Im Taschenrechnerdeckel, in der Formelsammlung, in der Lektüre, im Atlas und im einsprachigen Wörterbuch ist genug Platz für eventuelle Vorschriebe. Außerdem kann natürlich noch im Mäppchen ein Zettel platziert werden, was aber aufgrund des Bekanntheitsgrads nicht mehr zu empfehlen ist. Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Spickzettel auf einem DIN A4-Blatt anzulegen, und dies mit "Klausur Nr.1" oder Ähnlichem zu beschriften. Sollte diese Antwort nun wirklich verlangt werden (manchmal ist so etwas ja von vorneherein fast klar), kann man die Aufgabennummer vor die Lösung schreiben und hat nebenbei noch eine Menge Zeit gespart.
Kennt Ihr weitere gute Spicktipps? Dann mailt an: info@abiturient.de.



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